Die W126-Seite. Hier stelle ich meinen 1991er 420SE vor.

"Nach 182.054 km wurde hier zum ersten Mal was Größeres ausgetauscht: Der Besitzer". (Nach einer Werbung von 1986)

Auf der Schleuderplatte. (Foto ©2008 Johannes Schlörb)

Meilensteine
24.06.2007: Kauf bei km-Stand 182054
16.07.2007: Zulassung
27.07.2007: Einbau Gasanlage
06.03.2008: km-Stand 200000
24.07.2008: Amortisation Gasanlage
21.12.2008: km-Stand 222222
23.12.2009: km-Stand 250000

Dinge, die die Welt nicht braucht...
12.07.2007: Einbau Audio 10 CD
14.07.2007: Einbau FM-Transmitter
30.07.2007: Ausbau FM-Transmitter
07.08.2007: Einbau Blaupunkt Kiel
15.10.2007: Gleitschienenbruch
30.01.2008: Einbau Becker Traffic Pro
20.06.2008: Einbau Ledersitze
25.07.2008: Einbau Autotelefon
Click to zoom Nach knapp drei Jahren W126 300SE war der Wunsch nach zwei Zylindern mehr nicht mehr wegzuschieben. Und vom wirtschaftlichen Standpunkt her sollte es ein 420SE werden; Grundbedingungen waren nur Tempomat und Schiebedach. Nach mehreren enttäuschenden Besichtigungen und Probefahrten fand sich ein 1991er
Click to zoom 420SE gleich um die Ecke, in Taunusstein. 180.000 km, Tempomat, Schiebedach, Klima, Velours, Niveauregulierung, Telefon, abnehmbare AHK, rauchsilber. Der Verkäufer, der wie Elvis aussah, hatte den Wagen 10 Jahre gefahren, die letzten zwei Jahre nur 5000 km. Der Pflegezustand war, freundlich gesagt, nachlässig.
Click to zoom Aber die Probefahrt war eine Offenbarung - der Wagen hing sagenhaft am Gas! Von den geforderten 3900 Euro ließ sich Elvis auf 3100 runterhandeln, dafür gabs dann auch noch einen Satz nicht passende Winterreifen und drei Sätze Schnee- ketten dazu. Die abnehmbare AHK fand er allerdings nicht mehr.
Click to zoom Alle fünf Keilriemen, das Motor- und Getriebeöl und alle Filter wurden gewechselt, ein neues Zündgeschirr mit neuer Kappe und Läufer eingebaut. Außerdem erfuhr der Wagen eine gründliche Aussen- und Innenreinigung und der Wassereinbruch im Kofferraum wurde durch eine Deckel-Neujustierung gestoppt.
Click to zoom Aus wirtschaftlichen Gründen entschloß ich mich zum Einbau einer Gasanlage. Und um hier absolut sicherzugehen, sollte das der W126-Gasanlagenguru im Schwarzwald machen. Der Einbau war kein Pappenstiel, 2500 Euro wechselten den Besitzer, und seit Ende Juli 2007 wird nun richtig Gas gegeben.
Click to zoom Nachdem eine neue Automatikantenne eingebaut war, gab das Radio auch wieder sinnvolle Töne von sich. Dennoch, ich war mehr als unzufrieden mit der Haptik und Bedienung des Becker Mexico 2000. Und Cassetten wollte ich auch keine mehr hören. Für gutes Geld fand es im Auktionshaus einen neuen Besitzer.
Click to zoom Audio-Stufe 2. Ein Becker Audio 10 CD, mit FM-Transmitter zum Anschluß eines MP3-Players. Der größte Mist aller Zeiten. Und weil das Audio 10 mit meinen selbstgebrannten CDs so seine Schwierigkeiten hatte, wurde es schnell durch ein no-frills-Blaupunkt Kiel CD36 mit Line-In ersetzt.
Click to zoom Audio-Stufe 3. Ein Becker Traffic Pro Navigationsgerät, mit Line-In für den MP3-Player und neuen Lautsprechern sowie neuer Verkabelung. Eine völlig andere Dimension des Hörens. Und Seven of Nine sagt jetzt, wos lang geht. Auch eine völlig neue Erfahrung. Aber zielsicher auch in der Toskana.
Click to zoom Der Kofferraum vor Einbau des Gastanks. Richtig Platz und richtig leer. Ein völlig ungewohnter Anblick. Und nachdem der Deckel neu justiert war, trat auch kein Regenwasser mehr ein und der Kellergeruch verflüchtigte sich innerhalb weniger Wochen. Seit September 2008 funktioniert auch die Beleuchtung wieder.
Click to zoom Der Kofferraum mit dem 110 Liter-Gastank. Ist schon ein beeindruckender Zylinder. Die Reichweite des Fahrzeugs erhöht sich bei vernünftiger Fahrweise auf 1.600 km ohne Tanken. Der Tankanschluss befindet sich unter dem jetzt klappbaren Kennzeichen. Das Reserverad ist immer noch zugänglich.
Click to zoom Eine Operation am offenen Herzen - wie fast jeder M116-Motor blieb auch dieser nicht von brechenden Gleitschienen verschont. Bei ca. 200.000 km solls soweit sein, und das war voll zutreffend. Eine Reparatur, die jeder furchtlose, halbwegs begabte Hobbyschrauber an einem Tag selbst ausführen kann.
Click to zoom Hier die alten Gleitschienen, im Vordergrund die gebrochene Schiene. Glückli- cherweise war nichts in den Steuerkettenkasten gefallen. Neue Schienen sind weiss, diese hier sind 16 Jahre alt und habens deutlich hinter sich. Die Kosten sind ein Witz: eine Schiene kostet drei Euro!
Click to zoom Im Juni 2008 wurde eine Lederausstattung mit Sitzheizung eingebaut, ein doch aufwendiges Unternehmen. Dabei wurde auch gleich Elvis' altes Autotelefon reaktiviert (s.u.) und eine Endstufe für die hinteren Lautsprecher installiert.
Click to zoom Ein Oberklasseauto ohne Telefon? Das kann nicht sein. Allerdings war Elvis' Telefon zu gammelig und falsch an- gebracht. Jetzt ist ein Motorola 2700 mitsamt der W126- Konsole verbaut und funktioniert tadellos. Calling Elvis. Click to zoom
Click to zoom Foto links: Der Stern im Winter. Foto vom 22. Dezember 2007. Noch der Originalstern.
Foto rechts: Der Stern im Sommer. Foto vom 22. Mai 2008 in der Toskana. Ein neuer Stern (danke, Vandalen!).
 
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Click to zoom Foto links: Begegnung in Recklinghausen an der Gas-Säule. Ein 126er Coupe in rauchsilber. November 2007.
Foto rechts: In Italien findet im Mai 2008 eine kleinere Motorsport-Veranstaltung statt.
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Click to zoom Foto links: Der 420SE in der Toskana, vor einer typischen Kulisse. Mai 2008.
Foto rechts: Auch auf den toskanischen Strade Bianche findet sich das Becker-Navi zurecht.
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Click to zoom Foto links: Im italienischen Sternenlicht setzt sich die schönste S-Klasse aller Zeiten in Szene.
Foto rechts: Vor historischer Kulisse: der 420SE in Grado, im Luxushotel Ville Bianchi. Sehr stylish.
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Click to zoom Foto links: Die original Velours-Ausstattung im Farbton "brasil". Sehr zeitgenössisch, aber gewöhnungsbedürftig.
Foto rechts: Seit Juni 2008 ist eine dem Fahrzeug ange- messene Lederausstattung mit Sitzheizung eingebaut.
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Click to zoom Foto links: Juni 2009: Nach 18 Jahren und vielen schnell gefahrenen Autobahnkilometern sind die Streuscheiben blind.
Foto rechts: Neue Streuscheiben und ein sehr schöner gebrauchter Kühlergrill stehen dem 420er ausgezeichnet.
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Click to zoom Foto links: Juli 2009: Höhenregler und Druckspeicher müssen ersetzt werden. Die Strassenlage ist wieder perfekt.
Foto rechts: September 2009: Nach 240.000 km werden die vorderen Scheiben und Bremszangen ausgetauscht.
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Click to zoom Im August 2010 muß der W126 wieder als zuverlässiger Zugwagen herhalten: Der Fiat 131, der fast ein Jahr zur Restaurierung in Polen war, wird nach Hause gebracht. 2000 Kilometer mit Anhänger; es gibt Schöneres. Click to zoom
Click to zoom Im September 2010, 30.000 km nach der Bremsrevision an der Vorderachse, werden auch die hinteren Bremsen komplett überholt: neue Bremsscheiben und fast neue Bremssättel. Damit ist die Bremsanlage komplett neu. Click to zoom
Das paßt dazu:
Fotos vom Fahrsicherheitstraining 2008 in Grafschaft bei Bonn >>
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